Ich bin viele – eine Haltung

Das nächste Thema der Begegnungsbühne ist „Ich bin viele“.
Nicht als Etikett.
Sondern als Einladung.

Nicht als Frage nach dem „richtigen Ich“.
Sondern als Blick auf das, was sowieso da ist:
verschiedene Rollen, die uns im Alltag führen – mal leise, mal sehr bestimmt.

Christian Stadler beschreibt Rollen als wiedererkennbare Muster: wie wir handeln, fühlen, reagieren – und wie sich daraus etwas zusammensetzt, das wir „Persönlichkeit“ nennen.
Manche Rollen sind klar: die Kollegin, der Vater, die Freundin.
Andere sind feiner: die Antreiberin, der Zweifler, die, die alles zusammenhält.

Und manchmal passiert etwas Interessantes:
Eine Rolle ist sehr aktiv, aber innerlich schwer.
Eine andere ist eigentlich wichtig, bleibt aber im Hintergrund.
Allein das zu bemerken, kann wie ein leiser Perspektivwechsel sein.

Der Gedanke „Ich bin viele“ macht den Raum größer.
Weil ich mich nicht mehr mit einer einzigen Rolle verwechseln muss.
Weil ich nicht „so bin“, sondern so unterwegs – heute, in dieser Situation.

An der Begegnungsbühne am Donnerstag, 19.03.2026 (18:30–21:00 Uhr) geht es deshalb nicht darum, sich „zu präsentieren“.
Sondern darum, anzukommen: körperlich, innerlich, im Kontakt.
Und die eigenen Rollen so zu betrachten, dass wieder Wahlmöglichkeiten entstehen.

Alles freiwillig. In deinem Tempo.
Neugier reicht.

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