
Warum „Mut zum Psychodrama“ die Begegnungsbühne trägt
Das erste Thema der Begegnungsbühne ist Ankommen.
Nicht als Ziel, sondern als Prozess.
Nicht als Leistung, sondern als Möglichkeit.
Das Buch Mut zum Psychodrama von Eva Leveton beschreibt Psychodrama genau aus dieser Haltung heraus. Nicht als Methode, die angewendet wird, sondern als Raum, der entsteht, wenn Menschen sich sicher genug fühlen, da zu sein.
Leveton schreibt über Mut auf eine leise Weise.
Mut bedeutet hier nicht, sich zu zeigen oder etwas zu überwinden.
Mut bedeutet, sich selbst Zeit zu lassen.
Nicht zu wissen.
Zu warten, bis etwas stimmig wird.
Diese Haltung prägt auch die Begegnungsbühne.
Am ersten Abend geht es nicht darum, Themen „auf die Bühne zu bringen“.
Es geht darum, im Raum anzukommen – körperlich, innerlich, im Kontakt mit anderen.
Viele Menschen erleben bereits durch das Dabeisein, das Mitgehen und das Wahrnehmen von Resonanz etwas Wesentliches. Entwicklung beginnt oft dort, wo nichts erzwungen wird.
„Mut zum Psychodrama“ begleitet diesen Anfang wie ein stiller Boden.
Nicht sichtbar, aber tragend.
